Hautpflege – aber gesund bitte
Gesundheitsbedenkliche Stoffe in konventioneller Kosmetik
Wissen Sie eigentlich was so alles in Ihren Kosmetikprodukten drin ist? Nein, dann sollten Sie auf jedenfall weiterlesen denn in vielen Produkten sind als gesundheitlich bedenklich eingestufte Substanzen enthalten und wissen Sie was? Die haben darin überhaupt nichts verloren. Alles was an Ihre Haut gelangt, wird auch in Ihren Körper geschleust. Reiben Sie doch mal Ihre Fußsohlen mit Knoblauch ein was meinen Sie wie lange es dauert bis sich das ätherische Öl des Knoblauchs in Ihrem Atem wiederfindet? 20 Minuten! Es ist durchaus erwünscht das einige Stoffe z.B. über ein Vollbad in unseren Körper gelangen, etwa wenn wir ein Erkältungsbad nehmen. Oder Arnikasalbe zum Beispiel deren Wirkstoff uns bei der Heilung von blauen Flecken unterstützt. Jedoch sind in vielen Hautpflegeprodukten Inhaltsstoffe zu finden die lieber nicht darin enthalten sein sollten.Haben Sie sich schon mal gefragt warum das Shampoo für Kinder nicht tränt in den Augen? Was ist da drin?
Unsere Haut ist ein Organ, das Grösste unseres Körpers. Es hat täglich viele wertvolle Aufgaben zu verrichten, ist Schutzhülle gegen äussere Einflüsse. Es ist unsere Eigenverantwortung dies entsprechend ernst zu nehmen und unserer Haut sowie unserem Körper dabei zu helfen gesund zu bleiben. Wenn ich mir dann ganz simpel für jedermann verständlich die Pflege meiner Haut betrachte, schon alleine wegen des Wohlfühlfaktors, dann glaube ich nicht das dies mit krebserregenden Stoffen oder z.B. Silikonen, wie sie sehr oft in unseren Tiegeln zu finden sind, die richtige Art und Weise ist. So brauche ich mich nicht zu wundern das meine Haut juckt und brennt, ich kleine Pickelchen oder noch schlimmer einen Ausschlag bekomme. Möglich auch das die Kopfschmerzen die mich neulich plagten eben von der neuen Creme fuer meinen Körper kamen. Ich wage es ausserdem nicht zu bezweifeln das auch andere Erkrankungen,nicht nur Hauterkrankungen, mit den gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffen der Kosmetika in Verbindung stehen. Ich denke da an Aluminiumsalzen in Deorollern zum Beispiel.
Viele unserer Hautkrankheiten sind erst in den letzten Jahrzehnten entstanden bzw. massenhaft geworden, zeitgleich mit der vermehrten Entwicklung der Kosmetikindustrie und dem damit verbundenem Konsum etwaiger potentieller Hautpflegemittel. Was braucht den nun unsere Haut und was nicht? Mit Sicherheit keine gesundheitsschädlichen Inhaltstoffe in angeblich gesundheitfördernden oder verschönernden Hautpflegeprodukten.
Chemiemüll an meiner Haut – nein Danke!
Wer also sich und seiner Haut etwas Gutes tun möchte sollte sich deshalb mit Produkten pflegen deren Inhaltsstoffe natürlicher Basis und auf Unbedenklichkeit geprüft sind. Und noch eines sei gesagt. Bei dem Thema Hautpflege bedeutet weniger ist mehr , bezogen auf die Menge als auch auf die Inhaltsstoffe.
Ich werde im Folgendem einige Beispiele an Negativinhaltsstoffen nennen und begründen.
Sodium Lauryl Sulfate – Tensid- oft anzutreffen in Shampoos Duschbädern,Zahncremes, Babyshampoos, Babybäder—gilt als scharfer Fettlöser und industrielle Reinigungsmittel mit entfettender, schleimhautreizender Wirkung, starke allergische Reaktionen möglich, Langzeitschäden durch ablagern in Organen möglich
Aluminium Chlorohydrate- Antitranspirant – hemmt Schweissabsonderung, führt zu Entzündungen durch toxische Reaktionen, Granulome
Benzyl Alkohol- Duftstoff, Konservierungs – und lösemittel- betäubt die Hautoberfläche und ist allergieauslösend
Butylparaben- Konservierungsmittel, stark allergieauslösend, krebserregend
Dimethicone- Haarlack, Weichmacher,Lipid- herkunft aus Silikonöl, verstopft die Poren, steht im Verdacht Tumore zu begünstigen
Die Liste ist lang, doch es würde den Rahmen sprengen alle auf zu listen. Wer sich interessiert kann auch im Internet recherchieren oder geeignete Literatur lesen.Ich stehe ebenfalls gerne zur Verfügung.
Entspannung ist wichtig aber nicht erst wenn es zu spät ist.
Entspannung ist wichtig fuer unser Wohlbefinden.
Von dem Arzt Dr. Hans Selye als Begriff kreiert verstehen wir unter Stress die unspezifische Antwort des Körpers auf eine Anforderung. Stress ist also eine Aktivierungsreaktion unseres Körpers und nicht die Ursache, die ihn auslöst. Während der Begriff als solcher neutral ist, wird er in der Umgangssprache meist negativ verwendet: “Ich steh´ unter Stress” oder “Das war wieder ein Stress heute”. Stress ist eine chemische Reaktion unseres Körpers. Wir schätzen eine Situation als gefährlich oder unkontrollierbar ein und plötzlich werden in unserem Körper Adrenalin und Nordrenalin in die Blutbahn ausgeschüttet. Durch die Erhöhung des Blutzucker- und Blutfettspiegels werden die benötigten Energien zur Verfügung gestellt. Der gesamte Organismus wird auf diese Weise in Alarmbereitschaft versetzt. Es genügt, dass wir diese Ereignisse als unangenehm für uns bewerten.
Solange uns unsere Stressreaktion zur Leistung anspornt und unsere Problemlösefähigkeit steigert, besteht kein Anlass, uns Gedanken oder Sorgen darüber zu machen, wie wir unsere Stressreaktion beeinflussen können. Alarmierend wird es, wenn wir uns überfordert fühlen, resignieren, unsere Leistung abfällt, sich unsere Fehler häufen oder unsere Krankheitsanfälligkeit steigt, wir sozusagen in einen Dauerstresszustand geraten. Das kann durchaus auch der Fall sein wenn wir privat und,oder beruflich im Stress stehen welches auch immer die Ursachen dafuer sind.
Viele Menschen begegnen diesen Symptomen mit ungeeigneten schädlichen Strategien (Bewältigungsverhalten). Sie greifen zum Alkohol, rauchen, nehmen Aufputsch- bzw. Beruhigungsmittel, setzen sich unter Druck, ernähren sich ungesund und ignorieren die körperlichen und seelischen Alarmsignale. Sie betrachten ihren Körper als Feind, der ihnen den Dienst verweigert.
Aus Daueranspannung resultiert Erschöpfung und Abgespanntheit. Sogenannter “chronischer Stress” führt langfristig zu funktionellen Störungen und Erkrankungen des Verdauungssystems, des Immunsystems, des Nervensystems oder des Herz-Kreislauf-Systems.
Ein Handeln seitens Angehoeriger, der Person selbst oder von Freunden die unterstuetzend zur Seite stehen kann hilfreich sein bei der Bewaeltigung der Probleme.
Muskelrelaxation als eine Möglichkeit der Entspannung im stressigen Alltag
Muskelrelaxation nach Jacobson
Edmund Jacobson beschäftigte sich als Arzt und Wissenschaftler zu Beginn unseres Jahrhunderts intensiv mit der Funktionsweise der Muskulatur. Dabei fiel ihm auf, dass Anspannungen der Muskulatur häufig im Zusammenhang mit innerer Unruhe, Stress und Angst auftreten. Zurück geht diese Methode auf die Beobachtung, dass auf eine kurzzeitige Anspannung einer Muskelgruppe mit der Zeit eine vertiefte Entspannung/Ermüdung folgt. Dabei lernen die durch unabgebauten Stress verspannt gebliebenen Muskeln wieder die natürliche Funktionsweise. Mit der progressiven Muskelrelaxation soll der Prozess der Anspannung umgekehrt werden, also Stress durch bewusstes Entspannen abgebaut und so schmerzhaften Verspannungen und Kopfschmerzen vorgebeugt werden.